Der Energieberater war da
Teil 2 - Drei Monate später...

Ende September – es ist Herbst in Deutschland. Wie viele Eigenheimbesitzer bereiten auch Friederike und Frank Müller ihren Garten für die Wintermonate vor.

Jetzt im Herbst beginnt auch die Heizperiode – der Gasverbrauch der Müllers wird unweigerlich ansteigen. Den Energiekosten dieser Saison sehen sie allerdings gelassen entgegen: Im Abschlussbericht der Energieberatung Kompakt haben sie viele Einsparmöglichkeiten und Sanierungsvorschläge speziell für ihr Haus gefunden.

Zum Beispiel die nachträgliche Dämmung des Dachbodenaufgangs: In einer knappen halben Stunde konnte der Hausherr diese Wärmebrücke mit Restbeständen von Dämmplatten „entschärfen“. Ein Dichtungsband sichert nun den luftdichten Anschluss der Bodenluke. Hier geht keine Wärme mehr zum Dachboden verloren!

Etwas aufwändiger, dafür aber noch effizienter die nächste Maßnahme: Die Abstimmung der Solarthermieanlage mit der Heizungsanlage. Dazu hatten sich die Müllers einen Heizungsfachmann ins Haus geholt. Der stellte die vorhandene „Werkseinstellung“ der Warmwasserbereitung so ein, dass künftig der Wärmeertrag der Solarthermieanlage bestmöglich genutzt wird – bevor die Gas-Brennwerttherme nachheizt.

Durch die Neueinstellung der Heizungs- und Solar-Regelung sank Familie Müllers Gasverbrauch im August auf ein Minimum. Das Warmwasser wurde überwiegend durch die Solaranlage erwärmt. Spareffekt: Rund 400 Kilowattstunden Gas – umgerechnet immerhin 25 Euro für einen Monat. Und die wollen sie direkt für die nächsten „Sparmaßnahmen“ einsetzen…

...da wäre zum Beispiel der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage: Der wird den Brennwerteffekt der Heizung verbessern – damit den Gasverbrauch weiter senken und Pumpenstrom einsparen. Geplant haben sie außerdem noch eine Thermografie: Die soll eventuelle Wärmelecks, zum Beispiel an den älteren Fenstern, sichtbar machen. Gleichzeitg wird erkennbar, ob die im Vorjahr ausgetauschten Fenster halten, was der Fensterbauer versprochen hat. Für solche Wämebildaufnahmen sind die niedrigen Außentemperaturen der Wintermonate ideal.

Und zu guter Letzt: Wie fanden die Müllers ihre Energieberatung? „Sehr hilfreich. Sie hat uns einerseits gezeigt, dass unser Haus immer noch in ganz gutem Zustand ist“, sagt der Hausherr. „Gleichzeitig haben wir sinnvolle Hinweise bekommen, wie wir mit relativ wenig Aufwand deutlich Energie einsparen können.“ Friederike Müller findet: „Im eigenen Haus wird man leicht betriebsblind. Der Anstoß von außen hat uns für naheliegende Verbesserungen die Augen geöffnet. Wir können diese Beratung wirklich empfehlen.“






