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Die moderne Heizung

Wärme, Wohlfühlen, Zuhause sein

Wohlfühlwärme, immer genug warmes Wasser zum Duschen und Baden – und das sommers wie winters: Moderne Lebensqualität in den eigenen vier Wänden bedeutet nicht zuletzt eine funktionierende Heizung.
Der Markt an Heizsystemen ist riesig. Wer neu baut oder die Heizung saniert hat also die Qual der Wahl. Um Ihnen die Entscheidung etwas einfacher zu machen, haben wir auf energiewelt.de alle relevanten Informationen für Sie zusammengestellt.
Unser Tipp: Nutzen Sie bei Ihren Planungen das Wissen eines unabhängigen Energieberaters. Er kennt unterschiedlichste Heizsysteme, berät Sie herstellerneutral und fachmännisch und darüber hinaus auch zur finanziellen Förderung.

Heizungsplanung: Das ist im Vorfeld wichtig


Für Neubauer: Achten Sie bei Ihrer Hausplanung auf ein plausibles Energiekonzept, in dem die Heizung einen wesentlichen Bestandteil einnimmt. Denn sie ist im fertigen Haus für einen Großteil der Energiekosten verantwortlich.
Für Sanierer: Ist die Heizung veraltet, ersetzen Sie sie nicht einfach, sondern planen Sie die neue Heizung genau. Folgende Fragen klären Sie vorab am besten gemeinsam mit einem Experten für Heizungsanlagen:

 

  1. Gibt es alternative und effizientere Heizmethoden?
  2. Hat sich der Heizbedarf geändert?
  3. Lohnt sich der Einbau einer zentralen Heizung statt der bisherigen dezentralen Heizung?
  4. Muss der Warmwasserspeicher der Heizung ausgetauscht werden?
  5. Lohnt sich der Wechsel von dezentraler auf zentrale Warmwasserversorgung (oder umgekehrt)?
  6. Sind Heizkörper, Rohre etc. noch in Ordnung?
  7. Kann ich regenerative Energien nutzen?

Dezentrale Heizung oder Zentralheizung?

1. Dezentrale Heizung

Eine dezentrale Heizung versorgt einen Teil eines Hauses mit Wärme. Bei Mehrfamilienhäusern eignet sich eine dezentrale Heizung für die komplette Wärmeversorgung einzelner Wohnungen (insbesondere Mietwohnungen). Eine gängige Heizung ist dort zum Beispiel auch heute noch die Gasetagenheizung. Sie ist deshalb so beliebt, weil die Vorteile für Mieter und Vermieter auf der Hand liegen:

  • Jeder Mieter/Bewohner kann die Heizung nach seinen Heizgewohnheiten einstellen
  • Verbrauchsscharfe Heizkostenabrechnung direkt mit den Mietern durch das Versorgungsunternehmen
  • Weniger Wärmeverluste durch kürzere Leitungswege der Heizung

Im Einfamilienhaus kommt eine dezentrale Heizung dann zum Einsatz, wenn ein Wärmeerzeuger als Ergänzung gewünscht ist. Das kann beispielsweise ein Kamin oder eine Infrarotheizung sein.


2. Zentralheizung

Bei der Zentralheizung, versorgt ein Gerät über ein verzweigtes Leitungssystem das gesamte Gebäude mit Wärme und meist auch mit Warmwasser. Vor allem für Einfamilienhäuser und kleinere Wohngebäude bietet sich eine zentrale Heizung an.
Im Mehrfamilienhaus mit Mietwohnungen oder verschiedenen Wohnungseigentümern fallen für eine zentrale Heizung zwar geringere Investitionskosten an, allerdings ergeben sich auch einige Nachteile für Mieter und Vermieter:

  • Umlage der Heizkosten über einen festgelegten Verteilerschlüssel, der sich auf Wohnfläche und nur zum Teil auf tatsächlichen Verbrauch bezieht
  • Heizkosten können vom Mieter nur etwa zur Hälfte beeinflusst werden
  • besonders bei großen Häusern hohe Wärmeverluste über das Leitungssystem der Heizung

Ob eine dezentrale oder eine zentrale Heizung für Ihr individuelles Vorhaben sinnvoll ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie hoch ist der Wärmebedarf?
  • Wie viele Wohneinheiten sollen versorgt werden?
  • Werden Mietwohnungen versorgt?
  • Soll der Versorger direkt mit den Nutzern (Mietern) den Verbrauch abrechnen?
  • Sollen regenerative Energien genutzt werden?
  • Wieviel Platz ist im Haus für eine Heizung vorhanden?
  • Ist ein Gashausanschluss vorhanden, oder ist der Anschluss an das öffentliche Gasnetz möglich?
  • Habe ich Platz für Brennstofflagerung (Heizöl, Pellets usw.)?

Heizung und Warmwasserversorgung

Bei der dezentralenHeizung können kombinierte Geräte, wie Gas-Kombithermen neben dem Heizungsbetrieb auch die Erwärmung des Brauchwassers direkt übernehmen.

Bei einer Zentralheizung bietet sich für die Warmwasserversorgung ein Warmwasserspeicher an. Der zentrale Heizkessel, der die Wärme für ihre Wohnung produziert, beheizt dann das Brauchwasser im Speicher gleich mit. Der Warmwasserspeicher bevorratet so viel Wasser, dass auch bei Zeiten größter Abnahme keine Engpässe entstehen.

Rohre und Heizkörper - das Wärmeverteilnetz der Heizung

1. Heizungsrohre

Heizungsrohre sind heutzutage aus Kupfer, Kunststoff (vor allem bei Fußbodenheizungen) oder Aluminium. Ob Kupfer oder Kunststoff – beide lassen sich sowohl für das klassische Verteilsystem einer Heizung als auch für Fußbodenheizungen verwenden. Entscheiden Sie zusammen mit dem Heizungsfachmann, welches Material und welche Rohrgrößen für Ihre Heizung Sinn machen.


2. Heizkörper

Die Standardlösung für die Wärmeübertragungsflächen einer Heizung heißt Plattenheizkörper – und das sowohl bei Sanierung als auch im Neubau. Plattenheizkörper bestehen aus Stahlblech mit integrierten Profilen, die das Heizungswasser im Inneren des Heizkörpers gleichmäßig verteilen. Plattenheizkörper gibt es in Ausführungen mit mehreren Lagen (Doppel- oder Dreifachplatten). Der Vorteil: Sie können auch bei geringer Baugröße ein Maximum an Wärme übertragen.


Über ein Ventil sind Plattenheizkörper regelbar. Sie lassen sich entweder an der Wand befestigen oder auf dem Boden mit Konsolen aufständern. Lassen Sie sich zu Größen und unterschiedlichen Arten von Plattenheizkörpern von Ihrem Heizungsfachmann beraten.


Gussheizkörper, Radiatoren und Rippenheizkörper sind vor allem bei der Heizung im Altbau zu finden. Wenn Sie die Sanierung der Heizung planen, sollten Sie durch einen Heizungsfachmann überprüfen lassen, ob die alten Heizkörper noch ihren Zweck erfüllen: Sind sie dicht? Passt die Größe? Sind die Heizkörper älter als 30 Jahre, ist ein Austausch zu empfehlen.


Bei Fußboden-, Decken- und Wandheizungen fließt das Heizungswasser durch ein flächig verlegtes Rohrsystem in Boden, Decke oder Wand. Diese Art von Wärmeverteilung eignet sich vor allem, wenn die Heizung mit niedrigen Systemtemperaturen von Vorlauf und Rücklauf funktioniert.


Immer gilt: Je niedriger die Vor- und Rücklauftemperaturen der Heizung, desto größer müssen die Übertragungsflächen sein.

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