Sie befinden sich hier:

Die moderne Heizung

Wärme, Wohlfühlen, Zuhause sein

Wohlfühlwärme, immer genug warmes Wasser zum Duschen und Baden – und das sommers wie winters: Moderne Lebensqualität in den eigenen vier Wänden bedeutet nicht zuletzt eine funktionierende Heizung.

Doch der Markt an Heizsystemen ist riesig. So hat, wer neu baut oder die Heizung saniert, die Qual der Wahl. Damit Sie den Überblick im Heizungsdschungel behalten, finden Sie auf energiewelt.de alle relevanten Informationen zu den verschiedenen Heizarten, die jeweiligen Vor- und Nachteile, welche Voraussetzungen Sie benötigen und so weiter.

Heizung: Das ist im Vorfeld wichtig


Neubau: Achten Sie darauf, dass Ihr Architekt oder Bauplaner die Heizung von vornherein in die Hausplanung einbezieht. Denn eine Heizung ist im fertigen Haus für den Großteil der Energiekosten verantwortlich! Achten Sie also bei der Planung auf ein plausibles Energiekonzept!

Altbau: Ist die Heizung veraltet, ersetzen Sie die alte Heizung nicht einfach, sondern planen Sie die neue Heizung genau. Folgende Fragen helfen für ein funktionierendes Energiekonzept im Altbau:

  • Gibt es alternative und effizientere Heizmethoden?
  • Hat sich der Heizbedarf geändert? Es gilt der Grundsatz: Zuerst Wärmedämmen, dann die Heizungssanierung.
  1. Lohnt sich möglicherweise der Einbau einer zentralen Heizung statt der bisherigen dezentralen Heizung?
  2. Muss der Warmwasserspeicher der Heizung ausgetauscht werden?
  3. Lohnt sich der Wechsel von dezentraler auf zentrale Warmwasserversorgung (oder umgekehrt)?
  4. Ist das Wärmeverteilungsnetz der Heizung - also Heizkörper, Rohre etc. - noch in Ordnung?
  5. Kann ich regenerative Energien nutzen?
  6. Lohnt sich zum Beispiel eine Wärmepumpe
  7. Lohnt sich die Unterstützung der Heizung oder der Warmwasserbereitung durch eine Solarthermieanlage?

Diese und andere Fragen sollten Sie gemeinsam mit einem Experten für Heizungsanlagen vorab klären.

energiewelt rät: Bevor Sie zum Heizungsinstallateur gehen, nutzen Sie das Wissen eines neutralen Energieberaters. Er kann beurteilen, welche Heizung für Ihr individuelles Vorhaben langfristig energetisch und wirtschaftlich Sinn macht. Außerdem zeigt er Ihnen herstellerunabhängig die unterschiedlichen Möglichkeiten auf. Und er berät Sie zu Möglichkeiten der finanziellen Förderung - sowohl zu bundesweiten als auch regionalen Fördermitteln.

 

Dezentrale Heizung oder Zentrale Heizung – was ist der Unterschied?

Bei einer dezentralen Heizung versorgen Einzelsysteme Räume oder bestimmte Bereiche eines Hauses (z.B. eine Wohnung im Mehrfamilienhaus) mit Wärme und/oder Warmwasser. Bei einer zentralen Heizung werden die Räume über ein einziges Heizgerät, zum Beispiel einen im Keller aufgestellten zentralen Heizkessel, versorgt.

Ob eine dezentrale oder eine zentrale Heizung für Ihr individuelles Vorhaben sinnvoll ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie hoch ist der Wärmebedarf?
  • Wieviele Wohneinheiten sollen versorgt werden?
  • Werden Mietwohnungen versorgt?
  • Soll der Versorger direkt mit den Nutzern (Mietern) den Verbrauch abrechnen?
  • Sollen regenerative Energien genutzt werden?
  • Wieviel Platz ist im Haus für eine Heizung vorhanden?
  • Ist ein Gashausanschluss vorhanden, oder ist der Anschluss an das öffentliche Gasnetz möglich?
  • Habe ich Platz für Brennstofflagerung (Heizöl, Pellets usw.)?
 

Dezentrale Heizung – Arten, Einsatzmöglichkeiten, Warmwasserversorgung

Eine dezentrale Heizung versorgt nur einen Teil eines Hauses mit Wärme. Bei Mehrfamilienhäusern eignet sich eine dezentrale Heizung für die komplette Wärmeversorgung einzelner Wohnungen (insbesondere Mietwohnungen). Eine gängige Heizung ist dort zum Beispiel auch heute noch die Gasetagenheizung. Sie ist deshalb so beliebt, weil die Vorteile für Mieter und Vermieter auf der Hand liegen:

  • Jeder Mieter/Bewohner kann die Heizung nach seinen Heizgewohnheiten einstellen
  • Verbrauchsscharfe Heizkostenabrechnung direkt mit den Mietern durch das Versorgungsunternehmen
  • Weniger Wärmeverluste durch kürzere Leitungswege der Heizung

Im Einfamilienhaus kommt eine dezentrale Heizung dann zum Einsatz, wenn ein Wärmeerzeuger als Ergänzung gewünscht ist. Das kann beispielsweise ein Kamin oder eine Infrarotheizung sein.

Beispiele für dezentrale Heizungsanlagen:

Gasetagenheizung

Nachtspeicherheizung

Elektro-Fußbodenheizung

Infrarotheizung

Öfen und Kamine

 

Zentrale Heizung – Arten, Einsatzmöglichkeiten, Warmwasserversorgung

Bei der zentralen Heizung, versorgt ein Gerät über ein verzweigtes Leitungssystem das gesamte Gebäude mit Wärme und meist auch mit Warmwasser. Vor allem für Einfamilienhäuser und kleinere Wohngebäude bietet sich eine zentrale Heizung an.
Im Mehrfamilienhaus mit Mietwohnungen oder verschiedenen Wohnungseigentümern fallen für eine zentrale Heizung zwar geringere Investitionskosten an, allerdings ergeben sich auch einige Nachteile für Mieter und Vermieter:

  • Umlage der Heizkosten über einen festgelegten Verteilerschlüssel, der sich auf Wohnfläche und nur zum Teil auf tatsächlichen Verbrauch bezieht
  • Heizkosten können vom Mieter nur etwa zur Hälfte beeinflusst werden
  • besonders bei großen Häusern hohe Wärmeverluste über das Leitungssystem der Heizung

Trotzdem ist die zentrale Heizung in Mehrfamilienhäusern weiter verbreitet als die dezentrale Heizung. Der Grund: die günstigeren Anschaffungskosten.

 

Welches Gerät eignet sich für mein Vorhaben?

Auf welche Art und Weise Sie Ihr Haus heizen möchten, liegt in Ihrer Hand. Gut beraten sind Sie, wenn Sie einen neutralen Energieberater hinzuziehen. Er kennt unterschiedlichste Heizsysteme und berät Sie herstellerneutral und fachmännisch.

Klassisch und technisch ausgereift sind heutzutage Brennwertkessel. Sie arbeiten energieeffizient und mit Wirkungsgraden über 100 Prozent (bezogen auf den Heizwert). Ökologisches Minus: Brennwertgeräte setzen auf fossile Energieträger wie Öl oder Gas, durch deren Verbrennung vergleichsweise viel CO2 freigesetzt wird. Gas-Brennwerttechnik kommt sowohl bei der zentralen Heizung als auch bei der dezentralen Heizung (Etagenheizungen) zum Einsatz. Öl-Brennwerttechnik dagegen eignet sich nur für den Einsatz in Zentralheizungskesseln.

Wer nach Alternativen für eine zentrale Heizung sucht und die Umwelt nachhaltig schonen möchte, entscheidet sich heute gern für eine Pelletheizung. Diese Heizung setzt auf den Energieträger Holz und verbrennt ihn CO2-neutral. Die Technik ist mittlerweile ausgereift und erlaubt einen vollautomatischen Betrieb. Wer mit Pellets heizen möchte, braucht Platz für die Lagerung der Holzpellets. Außerdem ist die Pellethheizung teurer in der Anschaffung.

Wer ganz auf Brennstoffe verzichten möchte, kann die Energie aus Erde, Wasser oder Luft nutzen. Moderne Wärmepumpen arbeiten heute zuverlässig und mit hohen Wirkungsgraden. In der Anschaffung sind diese Geräte jedoch teurer als Brennwertkessel. Je nach Quelle der Umweltwärme sind zusätzliche Arbeiten, wie Tiefenbohrungen für Erdsonden oder Brunnen, notwendig, welche die Kosten nochmal deutlich erhöhen.

Möchten Sie neben Wärme auch noch Ihren eigenen Strom produzieren? Dann lohnt sich für Sie vielleicht ein Blockheizkraftwerk. Diese klassische Kraftwerkstechnik eignet sich für Siedlungen oder große Einfamilienhäuser oder als Kleinstkraftwerk, dem sogenannten Mikro-KWK für kleinere Mehrfamilienhäuser und Einfamilienhäuser mit hohem Stromverbrauch.


Beispiele für zentrale Heizung:
Gasbrennwertkessel
Ölbrennwertkessel
Pelletheizung
Wärmepumpe
Blockheizkraftwerk
Mikro-KWK
Fernwärme

 

Heizung und Warmwasserversorgung

Bei der dezentralen Heizung können kombinierte Geräte, wie Gas-Kombithermen neben dem Heizungsbetrieb auch die Erwärmung des Brauchwassers direkt übernehmen.

Entscheiden Sie sich für eine zentrale Heizung, dann bietet sich für die Warmwasserversorgung ein Warmwasserspeicher an. Der zentrale Heizkessel, der die Wärme für ihre Wohnung produziert, beheizt dann das Brauchwasser im Speicher mit. Der Warmwasserspeicher bevorratet soviel Brauchwasser, dass auch bei Zeiten größter Abnahme keine Engpässe entstehen.

Sicherheitshinweise und mehr zum Thema Warmwasserspeicher

Andere Formen der Brauchwassererwärmung, Durchlauferhitzer etc.

 

Wärmeverteilnetz der Heizung

 

Rohrnetz

Was wäre eine Heizung ohne ein gut geplantes Wärmeverteilnetz? Schließlich muss die Wärme vom Wärmeerzeuger durch Haus oder Wohnung gleichmäßig transportiert und verteilt werden. Das geschieht im Normalfall über ein genau berechnetes Rohrleitungssystem.

Heizungsrohre sind heutzutage aus Kupfer, Kunststoff (vor allem bei Fußbodenheizungen) oder Aluminium. Kunststoffummantelte Aluminium- und Kupferrohre sind im kalten Zustand flexibel und biegsam und lassen sich einfach installieren. Kupferrohre sind als Stangenware nur bei sehr hohen Temperaturen biegsam, sie sind aber stabiler.

Kritische Stimmen gibt es zu beiden Rohrarten. Ob Kupfer oder Kunststoff – beide lassen sich sowohl für das klassische Verteilsystem einer Heizung als auch für Fußbodenheizungen verwenden. Entscheiden Sie zusammen mit dem Heizungsfachmann. Er kann abwägen, welches Material und welche Rohrgrößen für Ihre individuelle Heizung Sinn machen.

 

Wärmeübertragungsflächen

Die Standardlösung für die Wärmeübertragungsflächen einer Heizung heißt Plattenheizkörper – und das sowohl bei Sanierung als auch im Neubau. Plattenheizkörper bestehen aus Stahlblech mit integrierten Profilen, die das Heizungswasser im Inneren des Heizkörpers gleichmäßig verteilen. Plattenheizkörper gibt es in Ausführungen mit mehreren Lagen (Doppel- oder Dreifachplatten). Der Vorteil: Sie können auch bei geringer Baugröße ein Maximum an Wärme übertragen.

Über ein Ventil sind Plattenheizkörper regelbar. Sie lassen sich entweder an der Wand befestigen oder auf dem Boden mit Konsolen aufständern. Lassen Sie sich zu Größen und unterschiedlichen Arten von Plattenheizkörpern von Ihrem Heizungsfachmann beraten.

Gußheizkörper, Radiatoren und Rippenheizkörper sind vor allem bei der Heizung im Altbau zu finden. Wenn Sie die Sanierung der Heizung planen, sollten Sie durch einen Heizungsfachmann überprüfen lassen, ob die alten Heizkörper noch ihren Zweck erfüllen: Sind sie dicht? Passt die Größe?

Sind die Heizkörper älter als 30 Jahre, ist ein Austausch zu empfehlen.

Bei Fußboden-, Decken- und Wandheizungen fließt das Heizungswasser durch ein flächig verlegtes Rohrsystem in Boden, Decke oder Wand. Diese Art von Wärmeverteilung eignet sich vor allem, wenn die Heizung mit niedrigen Systemtemperaturen von Vorlauf und Rücklauf funktioniert.

Immer gilt: Je niedriger die Vor- und Rücklauftemperaturen der Heizung, desto größer müssen die Übertragungsflächen sein.

 

Heizkosten sparen mit Sonnenenergie

Sparen Sie langfristig Geld und tun Sie der Umwelt etwas Gutes, indem Sie Ihre vorhandene Heizung mit regenerativen Energien unterstützen.

Solarthermische Anlagen

Hybridwärmepumpe

 

Tipps, wie Sie die Kosten Ihrer Heizung langfristig senken

Sparen Sie jährlich bis zu 15 Prozent Heizkosten durch eine sinnvolle Optimierung Ihrer bestehenden Heizung. Wie das geht? Energiewelt verrät es Ihnen:

 

Heizung nach Bedarf regeln

Morgens Wohlfühlwärme im Bad. Angenehme Temperaturen, wenn man aus dem Büro kommt. Bei Abwesenheit fährt die Heizung herunter, spät abends geht sie in die Nachtabsenkung. Die richtige Einstellung der Regelung Ihrer Heizung bietet oft hohes Sparpotenzial. Die Grundeinstellung der Heizungsregelung sollten Sie dem Fachmann überlassen.

Das Einprogrammieren eines Tages- oder Wochenprogramms, das Ihre Nutzergewohnheiten berücksichtigt, können sie im Regelfall mit Hilfe der Bedienungsanleitung Ihrer Heizung selbst vornehmen. Wenn’s gar nicht funktioniert, kann auch hier der Heizungsfachmann helfen.

 

Heizkörperventile

Ihre Heizung ist noch mit Ventilen ausgestattet, die sich nicht automatisch regeln? Dann ist es an der Zeit, diese auszutauschen. Gleiches gilt für Thermostatventile, die älter als 20 Jahre sind. Neue Modelle können genau eingestellt werden und halten die vorgewählte Raumtemperatur konstant. Fragen Sie beim Heizungsfachmann nach hydraulisch voreinstellbaren Thermostatventilen für Ihre Heizung!

 

Hydraulischer Abgleich

Es soll ja noch Heizungsfachleute geben, die den hydraulischen Abgleich fürchten. Dabei gilt er als eine der effektivsten Maßnahmen, eine Heizung energetisch fit zu machen. Auch wenn der hydraulische Abgleich für ein Einfamilienhaus rund 500 Euro kostet – es lohnt sich!

Ziel des hydraulischen Abgleichs der Heizung ist es, dass alle Heizkörper im Haus gleichmäßig warm werden. Wo bereits voreinstellbare Thermostatventile vorhanden sind, kann der Abgleich relativ schnell und einfach erfolgen. Ansonsten müssen die Ventile der Heizung vorher ausgetauscht werden. In jedem Fall kann der hydraulische Abgleich nur von einem Fachmann durchgeführt werden.

Leider: Nicht alle Handwerksbetriebe sind auf den hydraulischen Abgleich der Heizung spezialisiert!, Auch wenn die Energieeinsparverordnung diesen für alle neuen und sanierten Heizungsanlagen fordert.

Übrigens: Die Investition in einen hydraulischen Abgleich amortisiert sich schnell. Denn Sie sparen langfristig Heizkosten.

 

Heizungspumpe

Auch die Pumpe Ihrer Heizung birgt Sparpotenzial. Alte Heizungspumpen laufen dauerhaft mit gleicher Drehzahl, egal ob die Thermostatventile geöffnet oder geschlossen sind. Oft laufen Sie den ganzen Sommer durch, obwohl gar nicht geheizt wird. Sparen Sie 50 bis 80 Euro pro Jahr, indem Sie das alte „Schätzchen“ gegen eine elektronisch geregelte Pumpe austauschen. Sie passt die Drehzahl kontinuierlich den jeweiligen Bedingungen im Verteilungsnetz an.


WILO-HeizungspumpeBeim Austausch der Heizungspumpe sollte auf jeden Fall auch der hydraulische Abgleich erfolgen. Beide Maßnahmen sind im engen technischen Zusammenhang zu sehen und senken spürbar den Energieverbrauch Ihrer Heizung sowie den CO2-Ausstoß.

Übrigens: In Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich wird der Einbau einer elektronischen Heizungspumpe sogar von der KfW gefördert.

 

Rohrleitungen

Prüfen Sie Ihre Rohrleitungen – Heizungsrohre, Warmwasserleitungen und – Zirkulationsleitungen – regelmäßig auf Undichtigkeiten. Denn diese führen zu Druckverlusten im Heizungssystem und damit zu höherem Energieverbrauch. In der Regel werden kleine Undichtigkeiten im Laufe der Zeit zu größeren Lecks. Folge: Störungen an der Heizungsanlage, Bauschäden usw.

Prüfen Sie auch die Wärmedämmung der sichtbaren Rohrleitungen im Keller. Ungedämmte Rohre sollten gedämmt werden. Mit etwas Geschick können Sie diese Arbeiten auch selbst vornehmen, da es in Baumärkten passendes Material dafür zu kaufen gibt.

 
 

Aktuelles

Trends, Innovationen, Neuigkeiten zum Thema Heizung.

mehr

 

Brennwertheizung

Machen Sie Ihre Brennwertheizung noch energieeffizienter. Jetzt informieren!

mehr

 

Fernwärme

Schnell, unkompliziert, direkt: Die Wärme aus der Wand

mehr

 

KWK

Macht unabhängig in Sachen Strom: das Mini-Kraftwerk

mehr

 

Nachtspeicherheizung

Günstige Nachtstromtarife, moderne Technik

mehr

 

Pelletheizung

CO2-neutral heizen mit dem Klassiker Holz

mehr

 

Wärmepumpe

Die Kraft der Natur nutzen – Wärme aus Boden, Wasser oder Luft

mehr

 

Warmwasser

Warmwasser muss kein Luxus sein – moderne Speichersysteme und Warmwasserbereitung

mehr

 

Weitere Heizungen

Durchblick im Vielfaltsdschungel – Heizungssysteme, die nicht jeder hat

mehr

 
 

Das interessiert Nutzer aktuell: