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Fernwärme

Die Wärme aus der Wand

Wohlige Wärme, die einfach ins Haus kommt – Fernwärme macht’s möglich. Gerade in Städten und Ballungsräumen bietet Fernwärme eine Alternative zu konventionellen Heizmethoden. Ohne Ofen oder Kessel und unabhängig von Energieträgern haben Sie mit Fernwärme die Möglichkeit Ihr Zuhause unkompliziert zu heizen.

Vor- und Nachteile von Fernwärme

Quelle: Karl-Heinz Laube/pixelio.de Fernwärme gelangt über ein Rohrleitungsnetz zum Verbraucher und wird über eine Übergabestation in das bestehende Heizsystem eingespeist. Das Aufstellen, Instandhalten und Warten eines Wärmeerzeugers (Heizkessel, Wärmepumpe  usw.) entfällt damit komplett. Genauso wie das Beschaffen und Lagern von Brennstoffen (Kohle, Gas, Öl etc.). Für das Heizen mit Fernwärme ist weder ein Abgasrohr noch ein Schornstein erforderlich – Ruß und Staub fallen nicht an und man spart sich die Schornsteinfegergebühren.

 

 

 

 

Die Vorteile im Überblick:

  • Kosten sparend
  • Platz sparend
  • Zeit sparend
  • Sauber

Nachteile für den Verbraucher

Fernwärme hat ein generelles Problem: Bereits bei der Erzeugung im Kraftwerk und beim Transport der Fernwärme geht ein relativ großer Teil der Wärmeenergie verloren. Die Energieeffizienz gegenüber anderen modernen Heizsystemen ist damit deutlich geringer.

Voraussetzung für die Belieferung mit Fernwärme ist der Abschluss eines Liefervertrages mit dem Versorger für Fernwärme. Der Arbeitspreis für die verbrauchte Kilowattstunde Fernwärme ist für einen längeren Zeitraum festgesetzt. Der Grundpreis für die Fernwärme richtet sich nach der vom Verbraucher bestellten Leistung (kW), die der Versorger für die voraussichtlich kälteste Witterung vorhalten muss. Wird hier zu knapp kalkuliert, reicht bei extremer Witterung die Leistung der Fernwärme nicht aus, um das Gebäude ausreichend zu beheizen. Im Gegensatz dazu führt eine zu großzügig kalkulierte bestellte Leistung zu unnötigen Mehrkosten.

Darüber hinaus wird Fernwärme meist nur in Städten und Ballungsräumen angeboten und hier auch nur selten flächendeckend. Für Wohngebiete in ländlicheren Regionen bietet sich eine Versorgung über Nahwärme an.

Für wen eignet sich Fernwärme?

Ob Sie Fernwärme für Ihr Zuhause nutzen können, hängt davon ab, ob ein Versorgungsnetz in der Umgebung vorhanden ist. Vor allem in Städten und Ballungsräumen wird Fernwärme als Heizquelle angeboten – und dort macht sie auch Sinn. Denn wegen der kurzen Netzstrecken bleiben die Leitungsverluste und die Verteilungskosten relativ gering. Fernwärme eignet sich für Neu- und Altbauten gleichermaßen und kann unabhängig von der Größe des Gebäudes eingesetzt werden.

Mit unserem Online- Heizungsvergleich können Sie direkt prüfen, welches Heizsystem für Ihre individuelle Situation in Frage kommen kann.

Fernwärme - welche Kosten fallen an?

  • Einmaliger Beitrag für die Erstellung des Hausanschlusses  
  • Einmaliger Zuschuss für den Ausbau des Fernwärmenetzes (kann vom Versorger erhoben werden) – abhängig vom Anschlusswert
  • Einmalige Kosten für die Hausübergabestation, in der die Fernwärme an den Kunden übergeben wird - sind meist in den Gesamtpreis einkalkuliert
  • Abrechnung der Wärmeleistung (kW) als Grundpreis für die Vorhaltung der maximal benötigten Leistung
  • Abrechnung des Wärmeverbrauches (kWh) für den bei der Erzeugung im Kraftwerk eingesetzten Brennstoff
  • Der Fernwärmemesspreis für die Ermittlung und Abrechnung des Wärmeverbrauchs

Fernwärme - welche Kosten fallen an? Die Fernheizung ist im Vollkostenvergleich, bei dem alle anfallenden Kosten berücksichtigt werden (Investitionskosten, Betriebskosten und Verbrauchskosten), eine preisgünstige Alternative zu allen konkurrierenden Heizsystemen: Kosten für die Installation eines Wärmeerzeugers und für den Kamin entfallen, Service- und Reparaturkosten für das Heizsystem reduzieren sich. Über die genaue Kostenaufstellung und –berechnung kann Ihnen Ihr Fernwärmeversorger Auskunft erteilen.

Wie funktioniert Fernwärme?

Fernwärme stammt aus Heizwerken, Heizkraftwerken oder Blockheizkraftwerken,die mit unterschiedlichen Energieträgern betrieben werden. Die Kraftwerke, die oft vorrangig als Stromerzeuger dienen, produzieren als Abprodukt heißes Wasser. Das Wasser mit Temperaturen zwischen 110 und 180 Grad Celsius transportiert die Fernwärme über ein Rohrleitungsnetz bis zu Ihnen nach Hause. Die Übergabe der Fernwärme an das Gebäude erfolgt in der Hausübergabestation. Ein Wärmeübertrager überträgt die Wärme des Fernwärme-Wassers auf das Heizungs- und Brauchwasser. Eine Umwälzpumpe pumpt das Wasser dann in das bestehende Heizsystem: in Heizkörper, Fußbodenheizung oder Wandheizung.

Stichwort Wasserdampf: Früher wurde auch Wasserdampf als Energieträger eingesetzt. Allerdings gelten Wasserdampf-Rohre heute als überholt und werden aus Sicherheitsgründen sukzessive durch Heißwasserrohre ersetzt.

Warmwasser mit Fernwärme?

Wie bei anderen Heizsystemen auch erfolgt die Warmwasserbereitung mit Fernwärme über einen Warmwasserspeicher mit Wärmeübertrager.

Ist Fernwärme umweltfreundlich?

energiewelt sagt hierzu: Das Heizen mit Fernwärme kann gegenüber konventionellen Heizmethoden große Mengen an fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl oder Gas einsparen. Darüber hinaus können klimaschädliche CO2-Emissionen vermieden werden, die sonst zu Hause bei der Verbrennung anfallen würden.

Wie gut die Ökobilanz aber wirklich ist, hängt davon ab, mit welcher Energiequelle das zuliefernde Heiz (-kraft)werk arbeitet. Gas- und Biogaskraftwerke stoßen zum Beispiel bei der Verbrennung deutlich weniger CO2 und andere Schadstoffe aus, als Heiz (-kraft)werke, die mit Kohle arbeiten. Noch besser sieht die Ökobilanz bei der Kraft-Wärme-Kopplung aus: Die Abwärme bei der Stromerzeugung wird dabei nicht einfach in den Himmel geblasen, sondern sinnvoll für das Beheizen eines Gebäudes genutzt.

Mit welchen Energieträgern Fernwärme in Ihrem Einzugsgebiet produziert wird, darüber informiert Sie ihr Anbieter für Fernwärme.

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