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Neubauförderung

Wer energieeffizient baut, wird belohnt

Hausbau mit Weitblick: Ein neues Haus soll nicht nur viele Jahre halten, sondern auch gut zu unterhalten sein. Weil niemand weiß, wie sich die Energiepreise entwickeln werden, ist ein energieeffizienter Hausbau für den eigenen Geldbeutel wie für das globale Klima eine gute Entscheidung. Denn sie zahlt sich schon bei der Förderung aus!

Der Effizienzhaus-Standard 100 ist Pflicht beim Hausbau. Die Kür ist ein KfW-Effizienzhaus 70, 55 oder 40 oder sogar ein Passivhaus. Wer ein besonders energieeffizientes Haus baut oder kauft, wird vom Bund durch die KfW-Förderbank mit niedrigen Kreditzinsen belohnt. Zusätzlich gibt es regionale Förderungen in Form von Darlehen und Zuschüssen. Die goldene Regel: Die Förderung fällt umso vorteilhafter aus, je sparsamer der Neubau am Ende mit Energie umgeht.

Was und in welcher Höhe wird vom Bund durch die KfW-Förderbank gefördert?

Das KfW-Darlehen gibt ein zinsverbilligtes Darlehen in Höhe von 100 % der Bauwerkskosten (Baukosten ohne Grundstück) bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Zurzeit liegt der Zinssatz ab 1,87 % effektiv pro Jahr mit 10 Jahren Zinsbindung. Beim KfW-Effizienzhaus 55 oder 40 bzw. beim Passivhaus gibt es zusätzlich einen Tilgungszuschuss. Beim KfW-Effizienzhaus 55 liegt dieser bei 5 %, beim KfW-Effizienzhaus 40 sogar bei 10 % Tilgungszuschuss. (Stand: 2/2012)

Die KfW Förderbank unterstützt Sie auch, wenn Sie Ihr bestehendes Gebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten erweitern oder bislang nicht zum Wohnen genutzte Gebäude entsprechend umbauen.

Nicht gefördert werden:

  • Umschuldungen bestehender Darlehen,
  • Nachfinanzierungen bereits begonnener/abgeschlossener Vorhaben,
  • Ferien- und Wochenendhäuser.
 

Wann muss ich den Antrag stellen?

Den Antrag stellen Sie bei Ihrer Hausbank,bevor Sie kaufen oder anfangen zu bauen. Ihre Hausbank prüft Ihre Unterlagen und stellt das Darlehen bereit.

Informationen unter: www.kfw.de

PDF Download Energetische Sanierung/Energieeffizienter Neubau KfW Förderbank

Fördermitteldatenbank

 

Förderung durch die Länder

Die Förderrichtlinien der 16 Bundesländer stellen sich unterschiedlich dar und ändern sich mindestens jährlich. Einige Länder wie z. B. Bremen oder Berlin haben sogar die Förderung komplett eingestellt.

Vor allem junge Paare und Familien profitieren. Dabei haben die meisten Bundesländer Einkommensgrenzen für die Kreditvergabe festgelegt. Meist gilt: Je niedriger das Einkommen, desto höher ist das Darlehen und desto niedriger der Zinssatz. Wer für welches Bauvorhaben eine Förderung bekommt, hängt von mehreren Faktoren ab, die sich je nach Bundesland und Programm unterscheiden.

Entscheidende Kriterien sind meist:

  • die Höhe des Familieneinkommens
  • die Anzahl der Kinder
  • die Lage des Hauses – zum Beispiel in Stadterneuerungsgebieten
  • die Eigenleistung des Bauherren
  • die Gesamtkosten des geplanten Neubaus
  • in Einzelfällen die Energieeffizienz des geplanten Neubaus

In den meisten Fällen gelten die Förderprogramme im gesamten Bundesland. Einzelne Länder jedoch fördern Neubauten nur in bestimmten Gebieten – das betrifft vor allem Ostdeutschland. Eine aktuelle Übersicht finden Sie in der Fördermitteldatenbank.

Aufgrund der föderalen Strukturen in Deutschland verfügt jedes Bundesland über eine eigene, spezifische Wohnungsbauförderung. Das sind teilweise spezialisierte landeseigene Banken oder auch einzelne Ministerien.

Der beste Ansprechpartner für Fragen zu Fördermöglichkeiten beim Neubau ist ein unabhängiger Energieberater, der sich mit den Förderprogrammen der Bundesländer und Kommunen bestens auskennt.

 

Kommunale Förderprogramme

Um junge Familien am Ort zu halten oder dorthin zu locken, machen viele Städte und Gemeinden attraktive Angebote zur Förderung. Zum Beispiel

  • mehrere Zehntausend Euro Grundstücksverbilligung auf städtischem Bauland für Baufamilien,
  • Darlehen von 15.000 Euro und mehr zu einem Zinssatz von einem halben Prozent in den ersten zehn Jahren für Familien mit mindestens drei Kindern,
  • Barzuschüsse für ein bestimmtes Neubaugebiet sowie kostenfreie Kindergartenplätze

Auch die Energieeffizienz belohnen einige Kommunen, zum Beispiel mit Fördermitteln für den Wärmeschutz, Zuschuss für die Energieberatung oder einen Bonus für die Heizungsoptimierung und Solarthermie. In unserer Fördermitteldatenbank finden Sie neben Bundes- und Landesmitteln auch mögliche Förderprogramme Ihrer Kommune.

 

Förderung der Energieversorger

Energieunternehmen wie RWE, die Strom und Gas in Ihren Ort liefern, bieten z. T. Förderungen an, zum Beispiel besondere Tarife, Gutschriften oder Zuschüsse – wenn Sie energiesparende und umweltschonende Anlagentechnik einsetzen.

 
 

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