Mit einer Wärmeschutzverglasung lassen sich Ihre Heizkosten drastisch reduzieren. Alle Tipps zur Dämmung von Fenster und Türen hier auf energiewelt.de
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Moderne Fenster und Türen lassen die Energie im Haus

Einfachverglaste oder ungedämmte Fenster sind für einen Großteil der Wärmeverluste eines Hauses verantwortlich. Mit einer Wärmeschutzverglasung können Sie Ihre Heizkosten drastisch reduzieren.

Moderne Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung oder Metallbeschichtungen können Wärmeverluste bis zu 70 Prozent reduzieren.Vor allem unter dem Gesichtspunkt ‚Energieeffizienz‘ gibt es seit den 90er Jahren zahlreiche Neuentwicklungen im Bereich von Rahmen und Verglasung. Das „Isolierglas“ der 70er Jahre des wurde zum hocheffizienten Wärmeschutzglas weiterentwickelt, dessen Wärmeverluste im günstigsten Fall nur noch rund 20 Prozent einer alten „Thermopane-Verglasung“ betragen.

Während klassisches Isolierglas aus zwei Flachglasscheiben mit einem Aluminium-Randverbund besteht, die ein Vakuum umgeben, ist beim Wärmeschutzglas eine der beiden Scheibeninnenseiten unsichtbar metallisch bedampft. Ergänzend kann der Scheibenzwischenraum mit einem Edelgas gefüllt werden. Das Ergebnis: Wärmeschutzglas hat deutlich bessere energetische Werte als Isolierglas.

Ob Wärmeschutzglas oder Isolierglas - gute energetische Werte für Rahmen, Glas und Randverbund sorgen nicht allein dafür, dass weniger Wärme verloren geht. Wichtig ist vor allem der korrekte, luftdichte Einbau von Isolierglas /  Wärmeschutzglas, möglichst wärmebrückenfrei. Hier lohnt es sich, eine Fachfirma zu beauftragen!

energiewelt.de empfiehlt:Achten Sie auf die ganzheitliche Betrachtung Ihres Projekts! Denn es ist zum Beispiel wenigsinnvoll Isolierglas oder moderne Wärmeschutzfenster mit Dreifachverglasung einzubauen, schlecht gedämmte Außenwände und Rollladenkästen jedoch nicht zu berücksichtigen. Hier droht Schimmel (Glossar), da die Luftfeuchtigkeit sich an den schlecht gedämmten und damit kälteren Wänden abschlägt.

Welche Art von Isolierglas für Ihr Haus sinnvoll ist und welche Maßnahmen Sie außerdem angehen sollten, kann Ihnen ein unabhängiger Energieberater (Energieberatung kompakt) sagen. Nach einer präzisen Analyse Ihres Hauses wird er ein Energie- und Maßnahmenkonzept vorschlagen, das alle Aspekte, Bauteile und ihre Abhängigkeiten untereinander berücksichtigt.

Einbau Isolierglas / Wärmeschutzglas

Beim Ausbau von Isolierglas oder alten Fenstern und dem Einbau neuer Fenster und Außentüren muss auf eine fachgerechte Montage geachtet werden. Dreifach verglaste Fenster sind beispielsweise weitaus schwerer als klassisches Isolierglas. Dieses zusätzliche Gewicht muss bei der Planung unbedingt berücksichtigt werden – insbesondere bei Heizkörpernischen. Nur so vermeiden Sie, dass das Fenster später durchhängt oder Schäden am Fenster und im Wandbereich entstehen. Der Fachmann spricht dabei übrigens von der so genannten Lastabtragung der Fenster!

Die Fensterfugen – auch zur Fensterbank – müssen umlaufend gedämmt sein und zur (warmen) Innenseite luftdicht abschließen.

Achten sie außerdem darauf, dass Wärmebrücken im Fensterleibungsbereich gedämmt werden. So wird ein späterer Tauwasserausfall vermieden, der langfristig zu Schimmelpilzbefall führen kann.

Von außen sind die neuen Fenster schlagregendicht einzubauen.

Tipp: Wenn Sie gleichzeitig eine Wärmedämmung an den Außenwänden anbringen lassen, führt die Anschlussarbeiten für die neuen Fenster der Stuckateur aus.

 

Fenster, Türen, Isolierglas: Schnelle Abhilfe bei Zugluft

Wenn es durch Fenster und Türen zieht, können Sie mit etwas handwerklicher Begabung, auch selbst Hand anlegen. So werden zum  Abdichten von Fensterspalten meist Schaumstoffdichtungsbänder verwendet. Für Türen eignen sichfedergelagerte Bürstendichtungen.

 
 

Luftfeuchtigkeit fortlüften!
Sind Fenster und Türen energetisch optimal luftdicht, sollen Sie mehrmals täglich stoßflüften, um Frischluft reinzulassen und die Luftfeuchtigkeit fortzulüften..

 
 

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