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Solarstrom
speichern

Photovoltaik (PV)-Anlagen sind im Trend. Wer heutzutage Sonnenstrom produzieren möchte, sollte jedoch darauf achten, dass die Anlage so dimensioniert ist, dass der Strom zum größten Teil selbst verbraucht werden kann. Der Grund: Speist man den Strom ins öffentliche Netz, wird dieser nämlich nicht mehr so hoch vergütet, wie noch vor einigen Jahren.

Deshalb: Verbrauchen Sie so viel Sonnenstrom wie möglich selbst. Wenn Sie dafür nicht Ihr Leben komplett umstellen möchten, sollten Sie Ihren Solarstrom speichern.

Solarstrom speichern – wozu?

PV-Stromspeicher, vom Fachmann ‚Tagesspeicher im Niederspannungsnetz‘ oder Batterien genannt, sind in der Lage, den Strom aus PV-Anlagen in Form von chemischer Energie zu speichern und bei Bedarf als Strom freizusetzen.

Wer eine solche Batterie besitzt, kann Sonnenstrom auch dann nutzen, wenn die Photovoltaikanlage auf dem Dach gar keinen Strom erzeugt. Zum Beispiel an stark bewölkten Tagen oder in den Abend- und Nachtstunden.

Solarstrom speichern heißt also konkret: Weniger Strom aus dem öffentlichen Netz, höherer Eigenverbrauch – das spart Geld und schont die Umwelt.

Solarstrom speichern: mit Blei oder Lithium-Ionen?

Generell gilt: Solarstrom speichern funktioniert sowohl mit Blei-Säure- als auch mit Lithium-Ionen-Akkus. Günstiger sind Blei-Säure-Systeme. Lithium-Ionen-Systeme sind teuer, dafür haben sie eine höhere Lebensdauer, sind wärmeunempfindlicher, weniger wartungsintensiv und lassen sich wesentlich öfter be- und entladen.

 

 

Solarstrom speichern - Vor- und Nachteile der Akkus auf einen Blick:

 

Blei-Säure-AkkuBlei-Gel-AkkuLithium-Ionen-AkkuLithium-Eisen-Phosphat-Akku
VorteileRelativ niedrige Investitionskostenwartungsfreundlichviele Ladezyklenschnelle Aufladezeit
Lebensdauer: ca. 5 Jahre*Lebensdauer: ca. 10 Jahre*Langlebig (20 Jahre und länger)*Langlebig (20 Jahre und länger)*
sehr sicherSteuerelektronik, die Überhitzungsgefahr eindämmen sollkeine Explosionsgefahr
NachteileSicherheitsrisiko durch mögliches Freisetzen von Wasserstoff (Knallgasexplosion) Überhitzen durch Überladen möglich
Investitionskosten: etwa doppelt so hoch wie für Blei-Säure-Akkuhohe Investitionkostenhohe Investitionkosten

*Die Lebensdauer aller Akkus hängt entscheidend von der Nutzung ab. Wird eine Bleibatterie beispielsweise häufig nahezu komplett entladen, wirkt sich das negativ auf die Lebensdauer der Batterie aus. Im Gegensatz dazu reduziert sich die Lebensdauer einer Lithium-Ionen-Batterie auch bei regelmäßiger starker Entladung kaum.

Solarstrom speichern: So groß sollte Ihr Speicher sein

Feldversuche und Simulationen zeigen, dass eine Leistung von ca. vier Kilowatt peak (kWp) der PV-Anlage und vier Kilowattstunden (kWh) nutzbare Batterie-Kapazität den Bedürfnissen eines Vier-Personen-Durchschnitts-Haushalts in Deutschland entsprechen.

Die dazu passende PV-Anlage sollte täglich, mit Ausnahme der dunkleren Jahreszeit, die Menge an Strom produzieren, die für den Eigenverbrauch tagsüber und zusätzlich zum Laden der Batterie benötigt wird.

Solarstrom speichern: Das macht den Speicher intelligent

Das i-Tüpfelchen moderner Speichertechnik ist eine Steuerung, die den Strom intelligent im Haus verteilt – heute noch eine Zukunftsvision. Stromverbrauch im Haus und Stromproduktion der Photovoltaik-Anlage werden durch solche Systeme ständig gemessen und die elektrischen Verbraucher im Haus gezielt angesteuert. Zum Beispiel schaltet sich eine speziell ausgelegte Waschmaschine dann ein, wenn Sonnenstrom gerade vorhanden ist.

Für ein intelligentes Wirken von Speichertechnik im Haus müssen künftig Hausautomatisierung, Stromsteuerung und der hauseigene Stromerzeuger eng zusammenspielen.

Intelligenz schon heute: Moderne Speicher verfügen schon heute über Sensortechnik, die errechnet, wann Strom ins öffentliche Netz eingespeist bzw. aus dem Netz bezogen werden muss.

Immer im Fokus: Eigenverbrauch, Solarstrom speichern und möglichst wenig Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Solarstrom speichern: Förderbedingungen

Wer seinen Sonnenstrom speichern möchte, kann für die Investition eines Batteriespeichers einen zinsgünstigen Kredit und Tilgungszuschüsse vom Staat beantragen. Das Programm Nr. 275 der KfW-Bankengruppe wendet sich an Unternehmen und Privatpersonen, die eine neuere PV-Anlage betreiben und den erzeugten Strom ganz oder teilweise ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten können finanziert werden – wenn die PV-Anlage und das Speichersystem neu errichtet werden, aber auch, wenn ein Batteriespeicher nachgerüstet wird, sofern die PV-Anlage erst 2013 in Betrieb gegangen ist.

Details (PDF | 0.2 MB)
Nachweise/Förderbedingungen der KfW Bankengruppe im Überblick (PDF | 153 KB)

 

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