Umweltfreundlich: Pellet-Heizungen gelten als CO2-neutrale Heizungen. Lediglich die Herstellung und der Transport der Pellets verursacht CO2.
Kostengünstig: Bis auf kurzzeitige Ausnahmen sind die Pellets-Preise in den letzten Jahren stabil geblieben. Umgerechnet auf die Heizleistung kosten Holzpellets zur Zeit rund ein Drittel weniger als Heizöl.
Regenerativ: Holzpellets bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen. Als stabil und gesundheitlich unbedenklich gilt die Versorgung, wenn heimisches Holz verwendet wird.
Komfortabel: Eine Pellet-Heizung läuft vollautomatisch wie eine Gasheizung. Die Verbrennung wird elektronisch gesteuert.
Bequem: Automatische Zuführung der Pellets aus dem Vorratsbehälter mittels einer Förderschnecke oder eines Saugsystems – kein Nachfüllen per Hand nötig
Investitionsintensiv: Die Umrüstung bzw. Neuausrüstung des Eigenheims mit Pelletheizung ist deutlich teurer als der Einbau einer Gas- oder Ölheizung.
Einäschernd: Bei Holzpelletheizungen müssen Ascherückstände regelmäßig, zumindest aber nur innerhalb langer Intervalle entsorgt werden.
Raumgreifend: Ein ausreichend großer und trockener Raum für die Lagerung der Pellets ist nötig, und zwar in unmittelbarer Nähe zum Pelletkessel. Der muss in einem getrennten Raum stehen. Deshalb bietet sich dieser Heizungstyp nur für unterkellerte Gebäude mit genügend Lagerplatz an. Ausnahmen sind Pellet-Heizungen mit Außenlager. Auch hier muss genügend Lagerfläche im Außenbereich vorhanden sein.
Nicht unendlich: Zwar gilt Holz als nachwachsender Rohstoff, doch ist auch dieser Rohstoff nur begrenzt zu gewinnen. Werden z.B. Regenwaldflächen gerodet, um Holz für die Pellet-Gewinnung anzubauen, kann das zum Schaden der Umwelt sein. Auch Ackerflächen, die der Nahrungsgewinnung dienen, kommen für den Anbau nicht in Frage.