Heizen mit Holz
Hackschnitzel-Heizung
Mit Hackschnitzeln können prinzipiell dieselben vollautomatischen Kesselanlagen betrieben werden wie mit Holzpellets. Dann unterzieht der Fachmann die Anlage leichten Änderungen – z.B. bei der Regelung, den Betriebseinstellungen und am Rost.
Hackschnitzelfeuerungen zählen zu den automatisch beschickten Biomassefeuerungen. Sie werden in einem breiten Leistungsspektrum ab 15 kW und bis in den höheren 2-stelligen Megawatt-Bereich eingesetzt.
Hackschnitzelfeuerungen kommen seit längerem erfolgreich als Heizwerke bzw. Heizkraftwerke im kommunalen und gewerblichen Bereich sowie als Kraftwerke im industriellen Bereich zur Anwendung. Im Zuge der erheblichen Preissteigerungen für fossile Energieträger und der wachsenden Modellanzahl kleinerer Hackschnitzel-Heizungen finden sie seit einigen Jahren auch im Bereich der Ein- und Mehrfamilienhäuser, in der Landwirtschaft und im Garten- und Landschaftsbau zunehmendes Interesse.
Allerdings dienen Hackschnitzel üblicherweise nur bei größeren Anlagen als Brennstoff, d.h. bei Anlagen mit einer Feuerungsleistung von 100 kW und mehr. Das liegt daran, dass der Brennstoff in der Lagerung und in der Zufuhr zum Brenner komplizierter und damit auch aufwändiger ist als Holzpellets. Hackschnitzelheizungen sind deshalb dort eine interessante Alternative, wo Raum und Zufuhr kein Problem darstellen und zugleich der Heizbedarf hoch ist, z.B. in Mehrfamilienhäusern auf dem Land, bei Fachwerkhäusern oder in landwirtschaftlichen Betrieben.






