Heizen mit Holz
Stückholz-Heizung
Mit Holzscheiten ein ganzes Haus beheizen? Ungewöhnlich aber nicht unmöglich. Scheitholz-Zentralkessel gelten heute als vollwertige Heizsysteme. Allerdings muss man in Sachen Energieeffizienz deutliche Abstriche machen: Scheitholzkessel erreichen Nutzungsgrade von 80 bis 92 %. Sie sind als reine Volllast- oder als regelbare Kessel erhältlich, die auf ca. 30 bis 50 % der Nennleistung heruntergefahren werden können.
Scheitholz-Heizungen unterscheiden sich in sog. "Durchbrandkessel" und "Holzvergaserkessel". Holzvergaserkessel haben zusätzlich ein Gebläse, und die Luftzufuhr ist automatisch geregelt. Sie verbrennen dadurch das Holz gründlicher, sind genauer steuerbar und wirkungsvoller als die einfachen Durchbrandkessel.
Aus Sicht des Handwerks stellen sich moderne Holzheizungen als eine montagefreundliche, wartungsarme und ausgereifte Technologie dar. Die zugehörige Normung und Zertifizierung ist weit fortgeschritten.
Bei der Auswahl des Kessels sollte auf ein großes Füllvolumen, das den Tagesbedarf fassen kann, und eine große Füllöffnung geachtet werden. Die Option, auch Halbmeterscheite einfüllen zu können, kann dem Betreiber eine Menge Arbeit ersparen. Nur an extrem kalten Wintertagen sollte ein zweites Mal nachgelegt werden müssen.






