Modelle und Konstruktionen
Fassadenfenster - Stil und Wärmeschutz
(Quelle: Rekord Fenster+Türen) Fenster prägen das Erscheinungsbild der Fassade und unterstreichen das Auftreten des Hauses. Lange Zeit galten großzügige Fensterflächen allerdings als Garant für hohe Heizkostenrechnungen. Dank der Entwicklung neuer Gläser und Rahmen ist das kein Thema mehr. Zudem können dank der beeindruckenden Vielfalt an Modellen, Häuser unterschiedlichen Alters und Designs stilecht modernisiert werden.
Auch Sanierungssünden der Siebziger- und Achtzigerjahre, als einfachverglaste Sprossenfenster gegen großflächige Isolierfenster ausgetauscht wurden, können heute mithilfe ausgezeichnet wärmedämmender Sprossenfenster korrigiert werden. So bekommt das Haus nicht nur einen erstklassigen Wärmeschutz, sondern auch sein schönes, altes Gesicht zurück. Aber natürlich besteht auch die Chance, dem Haus durch neue Fenster einen modernen Charakter zu verleihen.
Ist das Material gewählt, geht es an den Einbau. Diese Aufgabe ist anspruchsvoll. Zwar können die neuen Fenster einfach in die alten Fensteröffnungen gesetzt werden. Aber das ist bauphysikalisch nicht ganz ohne Risiko und kann im Extremfall Schimmelbildung an den ungedämmten Außenwänden bewirken. Deswegen der dringende Rat der Experten: die Fenster austauschen, wenn die Fassade gedämmt wird. Die neuen Fenster werden dann in die Dämmebene eingebaut. So ist die Lage der Fenster bauphysikalisch ideal und eine hohe Luftdichtheit der Konstruktion gesichert.

Passivhausfenster lohnen auch im Altbau
Obwohl Passivhausfenster, wie der Name sagt, eigentlich für den Einbau in hoch wärmegedämmten Neubauten entwickelt wurden, eignen sie sich auch für Altbauten. Dank ihres fantastisch niedrigen
U-Werts von nicht mehr als 0,8 W/m2K sorgen sie auch in alten Häusern für besonders niedrige Heizkosten und dank ihrer warmen Glasoberflächen zudem für ein behagliches Wohngefühl.




