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Energie sparen am Haus

Einsparpotenziale Gewerke


Foto: obs/Hornbach Baumarkt AG
Es ist so verblüffend wie wahr: Schon durch eine optimale Wärmedämmung der Gebäudehülle und den Austausch der Fenster lässt sich ein Altbau in ein Niedrigenergiehaus verwandeln. Das richtige Material gibt es für jeden Haustyp. Sind die typischen Wärmelecks des Hauses so erst einmal geschlossen, sollte sich der zweite Blick auf die Erneuerung der Heizungsanlage richten. Beide Maßnahmen kombiniert können den Energieverbrauch und die -kosten erheblich senken. Einsparpotenziale von 50 bis 70 % sind dabei möglich.

Wie sich die Energiebilanz des Hauses durch gezielte Wärmeschutzmaßnahmen verbessern lässt und welche Einsparpotenziale möglich sind, zeigt der Vergleich des jährlichen Energieverbrauchs am Beispiel eines 100 Quadratmeter großen Einfamilienhauses aus verschiedenen Baujahren:

  • Baujahr 1960, ungedämmt: etwa 3.700 Liter Heizöl
  • Baujahr 1982/84, gedämmt nach der Wärmeschutzverordnung: etwa 1.500 Liter
  • Baujahr 1995, gedämmt nach der Wärmeschutzverordnung: etwa 1.000 Liter
  • Niedrigenergiehaus, nach dem aktuellen Stand der Technik errichtet: etwa 500 bis 700 Liter
  • Passivhaus, nach dem aktuellen Stand der Technik errichtet: weniger als 150 Liter


(Schaubild: obs/BRAAS)

Faustregel:
Je höher der Energieverbrauch, desto eher lohnt die energiesparende Sanierung des Gebäudes.

 

 

 

 
Die angezeigten Werte basieren auf überschlägigen Berechnungen im Quick Check oder Online Energieberater aus dem Bereich Analysieren. Lesen Sie bitte zum genauen Verständnis Nr. 2 der Nutzungsbedingungen.
Einsparpotenzial pro Jahr
CO2 + kg
Geld +