So funktioniert ein Kohlekachelofen
Kachelöfen entwickeln eine innere Wärme, die durch Strahlung nach und nach an den Raum abgegeben wird.
Sie sollten möglichst zentral in einem Raum aufgestellt werden, damit die Raumbegrenzungsflächen gleichmäßig angestrahlt werden.
Es gibt zwei Typen von Kachelöfen:
Warmluftkachelöfen:
Bei Warmluftkachelöfen wird beim Heizen der gesamte Kaminmantel erhitzt. Über Luftgitter bzw. Lüftungskacheln fließt dann die warme Luft in den Raum, die zwischen Ofeneinsatz und Kachelmantel erhitzt wurde. Somit lassen sich Energiewirkungsgrade zwischen 40 und 75 % erzielen. Durch sein hohes Volumen kann ein Warmluftkachelofen Wärme deutlich besser speichern als z.B. ein Kaminofen. Werden spezielle Wasserkassetten eingebaut, dann kann der Warmluftkachelofen sogar an die Zentralheizung oder Wasserversorgung angeschlossen werden.
Kachelgrundöfen:
Bei Kachelgrundöfen wird durch einmaliges Aufheizen der gesamte Ofenkörper erhitzt. Er speichert die Wärme und gibt sie über einen Zeitraum von bis zu 10 Stunden kontinuierlich wieder ab. Das Nachlegen von Kohle ist nicht erforderlich, allerdings kann auch die Temperatur nachträglich nicht mehr reguliert werden. Kachelgrundöfen erzielen Wirkungsgrade von 40 bis 75 %.
Durch die benötigte Verbrennungsluft kann die Raumluft bis zu fünfmal in der Stunde erneuert werden, was über eine ausreichende Zuluft gewährleistet werden muss.
Hinsichtlich Wärmebedarf und erforderlichem Schornstein-Querschnitt geben Ofenbauer und Schornsteinfegermeister Auskunft. Ob der Kachelofen mit Kohle betrieben werden darf und wie er überprüft und abgenommen wird, regelt die Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen.






