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Modelle und Konstruktionen

Rahmenmaterial – Vorteile und Nachteile

Rahmenkonstruktionen: Holz-Aluminium (Unilux, links), Kunststoff (Clima, Mitte) und gedämmter Passivhausfensterrahmen. (Kneer, rechts) 


Welches Rahmenmaterial sollte man nun wählen? Darauf gibt es keine eindeutige Antwort, denn die verschiedenen Materialien haben je ihre Vor- und Nachteile, die Sie in Ihre Entscheidungsfindung mit einbeziehen sollten. Eine Übersicht wesentlicher Vor- und Nachteile von Rahmenmaterialien sind in folgender Tabelle zusammengefasst:

RahmenmaterialVorteileNachteile
HolzMit U-Werten von 1,2 bis 1,9 W/m2K sehr guter Wärmeschutz, wirkt wohnlich.Pflegeaufwendig; die meisten Hölzer müssen je nach Sorte und Anstrich alle drei bis sieben Jahre gestrichen werden.
Kunststoff
Pflegeleicht und preiswertWeniger stilvoll als Holz, bei einfacher Konstruktion schlechterer U-Wert.
Aluminium
Witterungsbeständig und praktisch wartungsfrei.Weniger stilvoll als Holz, bei nicht thermisch getrennter Konstruktion sehr schlechter U-Wert.
Kombination aus Holz 
und Aluminium
Innen wohnlich, außen wetterfest.Teurer als Holz.
Verbundmaterialien 
(zum Beispiel Holz oder Kunststoff mit einer
zusätzlichen Dämmung
aus Kork oder 
Polyurethan-Schaum)
Ausgezeichnete U-Werte zwischen 0,6 und 0,8 W/m2KBis zu 70 % Aufpreis zur Normalausführung.
 

U-Wert

Der U-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten für Glas und Rahmen. Die energetische Qualität des Rahmens wird mit Uf bezeichnet.

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