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Modelle und Konstruktionen

Verglasungen – von einfach bis dreifach

Mit der Wahl der richtigen Verglasung entscheiden Sie darüber, wie viel wertvolle Heizenergie über die Fenster nach außen gelangt!

Die drei Typen von Verglasungen:

Einfachverglasungen sind nur noch in wenigen meist unsanierten Altbauten zu finden – und sorgen für überhöhte Heizkosten. Sie entlassen fünfmal mehr Energie nach draußen als moderne Wärmeschutzfenster. Neu eingesetzt werden dürfen Sie nur noch in Sonderfällen, denn Wärmeschutzanforderungen machen in der Regel mindestens Doppelverglasungen erforderlich. Einfachverglasungen haben einen U-Wert von 5,0.

Doppelverglasungen/Isolierfenster waren bis Mitte der Neunziger Jahre Standard. Sie bestehen aus zwei Scheiben, deren Zwischenraum mit Luft gefüllt ist. Herkömmliche Isolierverglaste Fenster haben U-Werte von 2,6 bis ca. 3,0.

Dreifachverglasungen/Wärme-schutzfenster sind Stand der Technik, mit U-Werten von 1,1 bis 0,8. Die Verglasung besteht aus zwei oder drei hintereinander liegenden Scheiben. Die Zwischenräume sind mit Edelgas wie Argon und Krypton befüllt. Diese Edelgase besitzen eine weitaus höhere Isolierwirkung als Luft und eignen sich deshalb besonders gut zur Wärmedämmung.

Zudem sind auf den inneren Scheiben praktisch unsichtbare Edelmetallbeschichtungen aufgebracht. Sie sorgen dafür, dass langwellige Wärmestrahlen in dem Raum zurückreflektiert, kurzwellige Strahlen von außen dagegen durchgelassen werden. So bleibt in der kalten Jahreszeit die Heizenergie im Raum, die Kälte aber draußen.

Zusätzlich zur Heizkostenersparnis bieten die aktuellen Wärmeschutzfenster einen erheblichen Gewinn an Wohnkomfort, denn die Differenz zwischen Raumluft- und Oberflächentemperatur ist spürbar geringer, das typische Kältegefühl, das hinter großen Fenstern entsteht, verschwindet. Und: Sie dämmen den Schall deutlich stärker als alte Fenster.

Funktionsgläser können noch mehr

Faszinierend, welche Funktionen heute in Hightech-Verglasungen integriert sein können. So bewirkt eine spezielle Beschichtung im Zwischenglasbereich, dass sich die Scheibe unter Sonneneinstrahlung verfärbt. Diese Funktion lässt sich über einen elektrischen Impuls stufenlos steuern. Sehr praktisch auch bei schwer zugänglichen Flächen: Glas mit Selbstreinigungseffekt. Organische Verschmutzungen lösen sich unter Sonneneinfluss und werden vom Regen weggespült.

 

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