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Die gängigen Finanzierungsarten

Hypothekendarlehen

Das Hypothekendarlehen kennen viele Immobilienbesitzer aus der ursprünglichen Baufinanzierung. Die Bank gewährt ein Darlehen, als Absicherung dient der Eintrag ins Grundbuch. Diese Kreditform ist jedoch auch bei umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen interessant, erfahrungsgemäß ab einem Kreditvolumen von etwa 50.000 Euro.

Der Vorteil eines Hypothekendarlehens: Die Zinsen sind niedrig, dank langer Laufzeiten kann die monatliche Belastung gering gehalten werden.

Ratenkredit

Der Ratenkredit ist ein Darlehen an Privatpersonen, der in gleichbleibenden monatlichen Beträgen (Raten) zurückgezahlt wird. Die Monatsraten enthalten die Kredittilgung, die Zinsen und ggf. die Gebühren des Kreditinstitutes.
Ratenkredite – sie werden auch als Konsumentenkredite oder Anschaffungsdarlehen bezeichnet – zählen zu den gebräuchlichsten Kreditarten. Die Zinsen liegen in der Regel höher als bei Hypothekendarlehen, weswegen ein Ratenkredit nur bei Finanzierungen bis max. 50.000 Euro infrage kommt. Die Laufzeit beträgt max. 10 Jahre.

Der Vorteil eines Ratenkredits: Er wird nicht ins Grundbuch eingetragen – das spart Kosten. Als Sicherheit dient typischerweise eine Lohn- oder Gehaltsabtretung. Reicht die Bonität des Kreditnehmers nicht aus, kann von der Bank zusätzlich eine Bürgschaft gefordert werden.

Spezielle Energieeffizienz-Finanzierungslösungen

Für Photovoltaik- oder Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen sind weitere interessante Formen der Kreditfinanzierung möglich. Diese Anlagen erzeugen Strom, der zu einem langfristig festgelegten Entgelt in das Stromnetz eingespeist wird. Die Erlöse, die der Betreiber dieser Anlagen langfristig erwirtschaftet, können zur Besicherung des Kredits genutzt werden.

Der Vorteil: Es erfolgt keine Eintragung in das Grundbuch und die Bank ist trotzdem bereit, den Kredit zu besonders günstigen Konditionen anzubieten. Diese speziellen Finanzierungslösungen kommen für Investitionen ab 1.000 Euro in Frage.

Bauspardarlehen

Ein Bausparvertrag wird über eine feste Summe abgeschlossen, von der etwa 40 bis 60 % angespart werden. Am Ende der langen Ansparphase gibt die Bausparkasse den Rest als Darlehen dazu.

Die Vorteile: niedrige Zinsen, bei geringen Summen erfolgt keine Eintragung in das Grundbuch. Ein Bauspardarlehen ist aufgrund hoher Tilgungsraten nicht für große Summen geeignet.

Förderdarlehen

Dazu zählen neben den zinsgünstigen Darlehen der staatlichen KfW-Förderbank, die von Banken und Sparkassen vermittelt werden, auch alle weiteren Förderungsmöglichkeiten. Die maximale Darlehenssumme ist bei den Programmen in der Regel begrenzt.

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