RWE-Umweltkonzepte für die Zukunft
Elektrischer „Saft“ aus Zitronen
Dass in Zitronen nicht nur saurer, sondern auch elektrischer „Saft“ steckt, zeigt ein Projekt der RWE-Tochter enviaTHERM in Malchin/Mecklenburg-Vorpommern. Neben Alt- und Frischholz werden in dem Biomasse-Heizkraftwerk jährlich rund 100.000 Tonnen Zitronenschalen aus Abfällen der Pektinherstellung (Pektine sind ein wesentlicher Bestandteil von Geliermitteln) in Strom und Wärme verwandelt. Genug, um einen Ort mit 20.000 Haushalten ein ganzes Jahr CO2-frei mit Energie zu versorgen. Das Unternehmen spart so 15 Millionen Kubikmeter Erdgas und 30.000 Tonnen CO2 jährlich ein.
CO2-freie Wärmepumpen-Siedlung
In Kröv-Bausendorf im Kreis Bernkastel-Wittlich (Rheinland-Pfalz) fördert RWE das einzigartige Projekt „Mühlenflur“. Auf 18 Grundstücken entstehen derzeit Einfamilienhäuser, die ihren gesamten Bedarf an Warmwasser und Heizwärme mittels modernster Wärmepumpentechnologie erzeugen. Den Strom für den Betrieb der Wärmepumpe wird RWE aus regenerativen Energiequellen liefern, so dass die gesamte Energieversorgung vollkommen CO2 -frei ist.
Gläsernes Biomasse-Kraftwerk im Themenpark Nürburgring
Im Juli wird am Nürburgring das neue Freizeit- und Businesszentrum samt Action-Museum und überdachtem Erlebnis-Boulevard eröffnet. Die Wärmeversorgung der Anlage wird durch RWE sichergestellt – komplett CO2-neutral. Den Großteil der Energie liefert ein kleines Biomasseheizwerk am Rande des Geländes. Dieses verwandelt Holzhackschnitzel aus der Region in Heizwärme. Außerdem erzeugt eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Außengelände Strom aus Sonnenkraft. Wie sich der gewonnene Strom effizient nutzen lässt, erfahren Besucher im Welcome-Center des Themenparks, wo RWE auch anhand einer Schau-Installation energiesparende LED-Technik demonstriert.
LED-Licht im Mettmanner Stadtwald
Im Mettmanner Stadtwald hat RWE zwei Straßenleuchten mit neuartiger LED-Technik aufgestellt. Dort sollen sie auf ihre langfristige Alltagstauglichkeit getestet werden. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, könnten in Zukunft nach und nach sämtliche 300.000 Straßenlaternen, für die RWE in über 1000 Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zuständig ist, mit der neuen Technik ausgestattet werden.
Pilotprojekt mit intelligenten Stromzählern
In einem Pilotprojekt „Mülheim zählt“ testet RWE ein System intelligenter Stromzähler. Bis Ende 2011 erhalten 100.000 Haushalte in ganz Mülheim neue Stromzähler, mit denen sie ihren Energieverbrauch im Internet jederzeit ablesen und dadurch noch gezielter Strom sparen können. Die Technik soll in Zukunft einen deutlichen Beitrag zur Senkung der Stromkosten und zum Umweltschutz leisten. Mehr Infos: www.muelheim-zaehlt.de
Erforschung intelligenter Energiesysteme
Vor der Küste kommt Sturm auf. In Schleswig-Holstein drehen sich die Windräder wie wild, und wie von Geisterhand beginnt eine Waschmaschine in Dortmund zu rotieren. So ähnlich könnten in Zukunft Hausgeräte automatisch gestartet werden, wenn gerade besonders viel Strom in die Netze gespeist wird und der Strompreis niedrig ist. Mit dem Fernziel, solche Systeme zu entwickeln, stattet RWE derzeit Haushalte mit „intelligenten“ Hausgeräten aus, die mit einer Steuerungszentrale kommunizieren und von dieser gesteuert werden. Das unter Leitung der RWE Energy betriebene Projekt gehört zu den Gewinnern des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ausgeschriebenen Wettbewerbs „e-energy“. Mehr Infos: www.e-energie.info




