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Regelmäßiger Luftaustausch


Wir alle brauchen frische, reine Luft, um uns wohl zu fühlen. In geschlossenen Räumen umso mehr. Im Winter während der Heizperiode ist das Stoßlüften die beste Methode Energie zu sparen. Dabei werden die Fenster etwa alle zwei Stunden 5 bis 15 Minuten – je nach Wetterverhältnissen – ganz geöffnet.

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Diese Empfehlung lässt sich in der Praxis nicht immer umsetzen. Denn wer lüftet tagsüber bei Abwesenheit der Bewohner um nicht ungebetene Besucher einzuladen? Wer steht schon nachts auf um den Raum mit frischer Luft zu füllen? Im Neubau und sanierten Altbau muss mit hoher Luftdichtheit durch sanierte Fenster und guter Wärmedämmung gerechnet werden. Aktives Lüften ist hier eine Voraussetzung um Schimmelbildung vorzubeugen.

Was ist eigentlich eine Fugenlüftung?

In vielen alten Gebäuden zieht es durch undichte Fenster, Türen oder Ritzen im Mauerwerk. Die undichten Fugen führt zwar dazu, dass ein Luftwechsel stattfindet, aber die Lüftung ist nicht gleichmäßig: Gute, dichte Raumbereiche werden zu wenig, undichte Bereiche zu stark durchlüftet. Undichtigkeiten sind darüber hinaus in vielen Fällen verantwortlich für Schäden durch Feuchtigkeit in Bauteilen, Zugluft, schlechten Schallschutz und hohe Wärmeverluste. Hier spricht der Fachmann über sog. „Freien Lüftung“.

Tipps auf einen Blick:

  • Grundsätzlich gilt: Stoß- statt Dauerlüftung!
    Vorteile der Stoßlüftung: Innerhalb von wenigen Minuten werden große Luftmengen in kurzer Zeit ausgetauscht.
    Die Wände im Bereich der Fenster kühlen nicht aus, der Energieverlust sinkt deutlich, ebenso das Risiko von Schimmelbildung.

    Fenster auf kipp bedeutet: Dieser Vorgang dauert viel länger. Ein Großteil der aufsteigenden Warmluft des Heizkörpers wird direkt nach außen geführt, wenn die Thermostatventile nicht geschlossen sind. Der Wärmeverlust dabei ist erheblich.

  • Schlafräume: Hier sollten die Innentüren offen bleiben. Dann ist der Luftwechsel wesentlich größer, vor allem bei zusätzlich geöffneten Fenstern in der Wohnung.
  • Bad und Küche: Um hohe Luftfeuchtigkeit nach dem Duschen oder Kochen zu entfernen, sollten die Türen geschlossen bleiben, damit die Feuchtigkeit nicht in andere Räume gelangt.
  • Heiße Temperaturen: Ist es draußen heiß, sollten Sie die Fenster während des Tages geschlossen halten. Nachts oder am frühen Morgen, wenn die Luft abgekühlt ist, sollte das Fenster geöffnet werden.
  • Im Keller: Sorgen Sie Sie während der Heizperiode für regelmäßigen Luftaustausch. Die mit Feuchtigkeit gesättigte warme Luft der oberen Stockwerke, die an den kalten Kellerwänden und -böden kondensiert, muss gewechselt werden. Steht dagegen im Sommer das Kellerfenster regelmäßig offen, dringt warme, feuchte Außenluft ein und schlägt sich an den kälteren Kellerwänden nieder. Dann beginnt es, muffig zu riechen, Schimmel kann sich bilden. Im Sommer wird der Keller also am besten frühmorgens gelüftet.

Zum Vergrößern klicken Sie rechts auf das Symbol. Diese Grafik gibt Ihnen die empfohlenen Lüftungszeiten im Laufe eines Jahres an. Die Zeitangaben hängen davon ab, wie hoch die Luftfeuchtigkeit in der Außenluft ist. Je kälter es draußen ist, desto weniger feucht ist die Außenluft, desto kürzer dauert der Luftaustausch.


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