Solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung
Sonne anzapfen, Haus heizen.
Immer mehr Deutsche nutzen solare Wärme auch für die Heizung der eigenen vier Wände. Und die Sonnenstrahlung ist überall in Deutschland stark genug, dass die Energieeffizienz dabei stimmt!

Solarheizungen als interessante ErgänzungAls alleiniges Heizungssystem kommen Solaranlagen zwar nicht in Frage. Aber sie können kräftig mithelfen, Gas- oder Ölkosten beim Heizen einzusparen. Gut geplante, kombinierte Solaranlagen versorgen dann in den Übergangszeiten Frühjahr und Herbst das Haus komplett mit Wärme. Im Winter, wenn die Sonne schwächer scheint, unterstützen sie z. B. die Wärmepumpe, den Gas-Brennwertheizkessel oder den Holzpellet-Kessel.
Größere Kollektorfläche
Solarwärmeanlagen zur Heizungsunterstützung haben eine drei bis vier Mal größere Kollektorfläche als Anlagen, die nur der Warmwassererwärmung dienen. Sie verfügen zudem über einen speziellen Speicher.

Glückliche Verbindung: Gas-Brennwert-Kessel und Solaranlage
Besonders effizient ist diese Lösung: Im Sommer erwärmen Sonnen-Kollektoren das Warmwasser. In der Übergangszeit liefern sie Heizwärme. Kann die Anlage den Bedarf nicht mehr decken, schaltet sich automatisch ein Gas-Brennwert-Kessel zu. Auch Wärmepumpen, speziell die erdgekoppelten Systeme wie die Erdreich-Wärmepumpe lassen sich mit Solarthermie effizient verbinden.
Vorteile und Nachteile auf einen Blick
Solarwärmeanlage zur Heizungsunterstützung

- Förderungswürdig: Bund, Länder und die KfW fördern mit verschiedenen Programmen die Solarthermie – besonders, wenn sie neben der Warmwassererwärmung auch Heizungsunterstützung liefert. Schauen Sie nach in unserer Fördermittelsuche.
- Kombinierbar: In Kombination sind Solar- und Brennwert-Technik besonders effizient, da die Solarthermie die Heizungsanlage unterstützt.
- Langlebig: Qualitativ hochwertige Solaranlagen können noch nach über 30 Jahren Wärme produzieren. Auf die Funktionsfähigkeit der einzelnen Komponenten einer Solaranlage geben viele Hersteller eine mehrjährige Garantie.
- Wartungsarm: Solaranlagen sind einfach zu installieren. Die Betriebs- und Wartungskosten für Solaranlagen sind relativ gering.
- Flexibel: Sonnenkollektoren lassen sich auf nahezu jedes Dach setzen, das nach Süden ausgerichtet ist.
- Angenehm: Sauber, geräusch- und emissionsfrei.
- Umweltverträglich: Moderne Anlagen bestehen aus umweltverträglichen Materialien und sind einfach recycelbar.
- Umweltfreundlich: Wer Solarthermie nutzt, reduziert den Verbrauch fossiler Brennstoffe wie Heizöl oder Erdgas: kein Ausstoß des Treibhausgases CO2.

- Für Bestand manchmal ungeeignet: Bei bestehenden Gebäuden lassen Fläche und Orientierung von Dächern manchmal keine optimale Ausnutzung der Sonnenenergie zu.
- Aufstellung: Problematisch ist manchmal auch die Aufstellung des Solarspeichers. Er benötigt eine Stellfläche von etwa 1 m² mit ca. 2 m Höhe. Steht er im Keller, dann müssen Rohrleitungen durchs ganze Gebäude verlegt werden. Besser ist ein Standort im Dachgeschoss.


