Durchlauferhitzer
Bedarfsgenau und wassersparend Brauchwasser erhitzen.
Durchlauferhitzer: warmes Wasser bei Bedarf. (Foto: Stiebel Eltron) Durchlauferhitzer erwärmen nur die gerade benötigte Wassermenge sozusagen im „Durchlauf“. Anders als bei Kombi-Systemen wird das warme Wasser also nicht in einem Speicher zwischengelagert. Durchlauferhitzer können mit Gas (als Gas-Etagentherme) und mit Strom (als Elektro-Durchlauferhitzer) betrieben werden. Das Wasser aus den kompakten Geräten steht sofort und in unbegrenzter Menge zur Verfügung.
Bei großen Wassermengen langsam
Die Auslauftemperatur hängt dabei von drei Faktoren ab:
- vom Durchfluss (Liter/min.)
- von der Kaltwasser-Zulauftemperatur (°C) und
- von der Geräte-Heizleistung (kW).
Hier gilt: Die Wassermenge, die pro Minute mit einer Temperatur von ca. 40°C von einem Durchlauferhitzer bereitet werden kann, entspricht etwa der halben Heizleistung. Ein Standard-Durchlauferhitzer mit 21 kW Leistung bringt es also auf etwa 10,5 Liter pro Minute Warmwasser – auf eine volle Badewanne muss man damit nicht einmal 8 Minuten warten.
Während die größeren Geräte ideal für die komplette Warmwasserbereitung im Bad sind, wird ein Mini- oder Kleindurchlauferhitzer überwiegend am Handwaschbecken oder im Gäste-WC eingesetzt, wo wenig warmes Wasser an nur einer Zapfstelle benötigt wird.
Prinzipiell können an einem Durchlauferhitzergerät auch mehrere Zapfstellen angeschlossen werden. Allerdings können bei hydraulischen Durchlauferhitzern erhebliche Temperaturschwankungen auftreten, wenn gleichzeitig an mehreren Stellen Warmwasser abgezapft wird.






