Umweltschutz

Heizung und Solarthermie

Wussten Sie, dass jeder Bundesbürger ca. 11 Tonnen CO2 jährlich erzeugt? Ein Viertel davon sind laut Zentralverband Sanitär Heizung Klima „hausgemacht“: durch Wärmeerzeugung und Warmwasserbereitung!

Die meisten Heizungsanlagen werden mit fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas betrieben. Diese Brennstoffe gehen nicht nur in absehbarer Zeit zu Neige – sie schaden auch unserem Klima. Etwa 140 Millionen Tonnen CO2 werden jährlich in Deutschland während der Heizperiode in die Luft geblasen. Das ist auch kein Wunder: Denn von den rund 15 Millionen hiesigen Heizungsanlagen sind fast ein Drittel älter als 15 Jahre, 16 % sogar älter als 19 Jahre. Solche Anlagen verbrauchen viel Energie und geben deutlich mehr Schadstoffe an die Umwelt ab als moderne Heizungsanlagen.

Der durch Heizung und Wassererwärmung verursachte Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid (CO2) kann in den meisten Einfamilienhäusern um 60 % und mehr gesenkt werden. Das wird nicht nur durch eine neue Heizungsanlage möglich, sondern auch durch eine gute Wärmedämmung und dichte Fenster.

Wer die Umwelt schonen will, sollte bei einer ohnehin anfallenden Renovierung schon heute auch nachwachsende Rohstoffe und regenerative Energien bei der Planung berücksichtigen. Sie können klassische Heizsysteme unterstützen oder auch ganz ablösen.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt vor, dass Heizkessel, die vor dem 01.10.1978 eingebaut wurden, gegen eine moderne Heizungsanlage auszutauschen sind. Bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern gelten die Anforderungen nur bei Eigentümerwechsel.

 

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