Ratgeber und Checklisten
U-Wert, G-Wert und mehr
U-Wert, Uw-Wert, Uf-Wert, Ug-Wert und G-Wert – damit Sie jetzt noch den Durchblick behalten, geben wir Ihnen dazu kurz und knapp die wichtigsten Informationen. Denn diese Werte sagen etwas aus über die energetische Qualität von Fenstern und Türen. Keine Angst, diese Werte müssen Sie nicht selbst berechnen, Fensterbauer geben diese Daten beim Verkauf ihrer Fenster bekannt.
U-Wert
Der U-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten eines Bauteils. Das kann aber auch eine Ziegelwand sein. Bei Fenstern sprechen wir von Uw-Wert.
Uw-Wert
Der Uw-Wert (w = window) ist der Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters, d.h. mit dieser Kennzahl wird der Wärmeabfluss von Verglasung und Rahmen bemessen. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser!
Uf-Wert
Dieser Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten des Rahmens (f = frame). Für heute gebräuchliche Fensterrahmen aus Kunststoff liegen die Uf-Werte zur Zeit zwischen 0,6 und 1,8 W/m²K.
Ug-Wert
Dieser Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung (g = glass). Dies erreicht man z.B. durch eine Metallbeschichtung und eine Füllung mit Edelgas zwischen den Glasscheiben.
G-Wert
Dieser Gesamtenergie-Durchlassungsgrad gibt an, wie viel Prozent der Sonnenenergie durch die Scheibe von außen nach innen geht. Im Gegensatz zum U-Wert sollte also der G-Wert hoch liegen. Große, nach Süden ausgerichtete Fenster lassen sich gezielt für die sog. „passive Nutzung der Sonnenenergie“ verwenden: für das Heizen der Räume durch Sonnenstrahlen.
Durch unsichtbare Folien zwischen den Scheiben der Verglasung werden die Strahlen einer niedrig stehenden Wintersonne ungehindert durchgelassen. Im Sommer werden die steil auftreffenden Strahlen der hoch stehenden Sonne reflektiert, damit sich die Räume nicht überheizen.


