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Technologien

Photovoltaik-Anlage

Bei einer Photovoltaik-Anlage (auch PV- oder Solarstromanlage genannt) wandeln Solarzellen einen Teil der Sonnenstrahlung in elektrische Energie um.

So funktioniert das Minikraftwerk zur Stromerzeugung

a) Herzstück einer Photovoltaik-Anlage sind die Solarzellen. Sie erzeugen Strom, sobald Licht auf sie fällt. Je stärker die Sonne scheint, desto höher ist die Stromausbeute. Die Solaranlage produziert auch Strom bei Bewölkung, nur weniger.

b) Die Solarzellen werden in Solarmodulen verschaltet und wetterfest eingepackt. Die Solarmodule haben unterschiedliche Größen, Formate und Leistungen – dadurch werden verschiedene Spannungen und Ströme erzeugt.

c) Der Gleichstrom der Solarmodule wird über spezielle Solarkabel zum Wechselrichter transportiert. Dieser wandelt den Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Er sorgt dafür, dass die Solarmodule im optimalen Arbeitspunkt arbeiten und den höchstmöglichen Ertrag erzielen. Der Wechselrichter überwacht die Anlage und schaltet sie z. B. aus, wenn das Stromnetz ausfällt. Zudem kann er die Solarstrommenge zählen und Informationen zur Fernüberwachung der Anlage weiterleiten.

d) Um zu wissen, wie viel Solarstrom ins Stromnetz eingespeist wurde, wird ein Einspeisezähler installiert. Er zählt jede Kilowattstunde Solarstrom, die ins Stromnetz eingespeist wird. Diese Solarstrommenge wird vom Netzbetreiber entsprechend dem Erneuerbare Energien Gesetz vergütet.

 

(Quelle: Zeitung für Solarstrom S. 5)

In Insellagen (Wochenendhäuser, kleinen Schiffen, Haltestellen, Elektrogeräten o.ä.) kann mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage eine autarke Stromversorgung realisiert werden.
Aufgrund des modularen Aufbaus sind Leistungsgrößen eines Taschenrechners bis hin zu Großanlagen, z.B. für die öffentliche Stromversorgung, möglich.

Solarthermie: Eine Solaranlage können Sie zur Brauchwassererwärmung und zur Unterstützung der Heizung nutzen.