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Technologien

Solarzellen – monokristallin, polykristallin oder Dünnschicht

Eine Solarzelle wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um. Die Effizienz ist dabei abhängig vom eingesetzten Solarzellentyp. Grundsätzlich besteht die Solarzelle aus einem Halbleitermaterial, in der Regel Silizium. Die Zellen (sog. Wafer) sind in der Regel quadratisch, mit einer Kantenlänge von ca. 10 bis 15 cm und einer Dicke von ca. 0,3 mm. Zur Stromabführung sind die Wafer auf der Vorderseite mit gitterförmigen Leiterbahmen überzogen. Mehrere Wafer werden zu PV-Modulen verschaltet, die zum Schutz vor Umwelteinflüssen mit einer Glasscheibe versehen und zur besseren Montage gerahmt werden.

Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet man monokristalline Solarzellen, polykristalline Solarzellenoder Dünnschicht Solarzellen (amorphe Solarzellen):

Monokristalline Solarzellen

haben eine einheitliche homogene dunkelblaue bis schwarze Oberfläche bestehend aus hochreinen, gezogenen Silizium-Einkristall.


In der Herstellung sind sie am teuersten.


Der Wirkungsgrad für die monokristallinen PV-Module liegt bei  ca. 16 - 18 %.

 

      Quelle: EA-NRW

Polykristalline Solarzellen

weisen eine blaue marmorierte, lebhafte Oberfläche auf, die Kristallstruktur ist hier deutlich erkennbar. Diese Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines gegossenen Siliziumblockes. Beim Abkühlen entstehen verschiedene grobkörnige Kristalle.


In der Herstellung sind sie etwas preisgünstiger.

 

Die polykristallinen Module haben einen Wirkungsgrad von ca. 14 % und sind nicht ganz so effizient.

 

    Quelle: EA-NRW

Amorphe (Dünnschicht) Solarzellen

bestehen aus einer dünnen Siliziumschicht, die auf einem Trägermaterial (z.B. einer Glasscheibe) aufgedampft wird.

Sie sind undurchsichtig und haben je nach Produktionsart eine  Farbgebung, die von Anthrazit bis Dunkelgrün reicht. Dünnschichtmodule nutzen das Lichtspektrum besonders effektiv. Zudem erzielen sie auch bei hohen Temperaturen große Stromerträge.

In der Herstellung sind sie am kostengünstigsten.

Die Wirkungsgrade von Dünnschichtmodulen liegen bei ca. 6 - 8%.


CIS-Module sind als Dünnschichtmodule ausgeführt und werden nach Ansicht vieler Experten durch ihre neue Technologie an Bedeutung gewinnen. CIS steht für Kupfer (Cu), Indium (In) und Selen (SE). Unter den Dünnschicht-Modulen sind CIS-Module diejenigen mit dem derzeit höchsten Wirkungsgrad von zurzeit bis zu 12 %.

    Quelle: EA-NRW

 

Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der Energie des einfallenden Sonnenlichts direkt in Strom umgewandelt werden.

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