Technologien
Solarzellen – monokristallin, polykristallin oder Dünnschicht
Eine Solarzelle wandelt Sonnenlicht direkt in Strom um. Die Effizienz ist dabei abhängig vom eingesetzten Solarzellentyp. Grundsätzlich besteht die Solarzelle aus einem Halbleitermaterial, in der Regel Silizium. Die Zellen (sog. Wafer) sind in der Regel quadratisch, mit einer Kantenlänge von ca. 10 bis 15 cm und einer Dicke von ca. 0,3 mm. Zur Stromabführung sind die Wafer auf der Vorderseite mit gitterförmigen Leiterbahmen überzogen. Mehrere Wafer werden zu PV-Modulen verschaltet, die zum Schutz vor Umwelteinflüssen mit einer Glasscheibe versehen und zur besseren Montage gerahmt werden.
Je nach Herstellungsverfahren unterscheidet man monokristalline Solarzellen, polykristalline Solarzellenoder Dünnschicht Solarzellen (amorphe Solarzellen):
Monokristalline Solarzellenhaben eine einheitliche homogene dunkelblaue bis schwarze Oberfläche bestehend aus hochreinen, gezogenen Silizium-Einkristall.
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Quelle: EA-NRW |
Polykristalline Solarzellenweisen eine blaue marmorierte, lebhafte Oberfläche auf, die Kristallstruktur ist hier deutlich erkennbar. Diese Solarzellen bestehen aus einer Scheibe eines gegossenen Siliziumblockes. Beim Abkühlen entstehen verschiedene grobkörnige Kristalle.
Die polykristallinen Module haben einen Wirkungsgrad von ca. 14 % und sind nicht ganz so effizient.
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Quelle: EA-NRW |
Amorphe (Dünnschicht) Solarzellenbestehen aus einer dünnen Siliziumschicht, die auf einem Trägermaterial (z.B. einer Glasscheibe) aufgedampft wird. Sie sind undurchsichtig und haben je nach Produktionsart eine Farbgebung, die von Anthrazit bis Dunkelgrün reicht. Dünnschichtmodule nutzen das Lichtspektrum besonders effektiv. Zudem erzielen sie auch bei hohen Temperaturen große Stromerträge. In der Herstellung sind sie am kostengünstigsten. Die Wirkungsgrade von Dünnschichtmodulen liegen bei ca. 6 - 8%.
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Quelle: EA-NRW |

Der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der Energie des einfallenden Sonnenlichts direkt in Strom umgewandelt werden.








