Projektplan Photovoltaik
Photovoltaik lässt sich sowohl in Neubauten integrieren als auch auf Altbauten nachträglich installieren. Damit bieten sich gute Chancen, die energetische Leistungsbilanz von Gebäuden aufzuwerten. Wichtig ist, dass bauphysikalische, energetische, und solartechnische Aspekte bereits von Beginn an berücksichtigt werden.
Neubau
- Bei einem Neubau sind Dach integrierte Module zu empfehlen, damit sparen Sie die Dacheindeckung. Dies gilt auch für Fassaden integrierte Anlagen.
Altbau
- Die Nachrüstung einer Photovoltaik-Anlage ist möglich. Nutzen kann man hier einen freien Schacht / freien Kaminzug (vom Dach zum Keller) für das Stromkabel.
- Zu berücksichtigen sind ggf. Denkmal- oder Ensembleschutz!
- Eventuell ist eine Baugenehmigung notwendig! (Details dazu sind den Landesbauordnungen zu entnehmen).
Darüber hinaus ist zu klären, wo die Module installiert werden sollen:
Für den Bauherren, Architekten, Fachplaner und Installateur heißt das, sich möglichst frühzeitig einen Überblick über die Vielzahl von Rahmenbedingungen zu verschaffen. Das heißt auch, sich abzustimmen und die Erkenntnisse in die Konzeption der Anlage einfließen zu lassen. Steht bspw. ein Neubau an, sollte der Fachplaner der Photovoltaik-Anlage möglichst frühzeitig mit dem Architekten sprechen. So kann die Anlage sowohl architektonisch in den Gebäudeentwurf integriert als auch energetisch-technisch optimiert werden. Die nachfolgende Checkliste gibt Hilfestellung, welche Rahmenbedingungen im Vorfeld der Installation einer Photovoltaik-Anlage zu berücksichtigen sind:

(Quellen: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., Stralauer Platz 34, 10243 Berlin; BINE Informationsdienst: Photovoltaik, Gebäude liefern Strom, 2006, 5. Auflage)





